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Vielseitiges Meisterwerk
Ein belangloses Foto wie aus einem Modekatalog. Ein Mann mit einem Gesicht wie künstlich gemeißelt auf einem Cover, wie es schlichter kaum sein kann...aber eine Stimme, die dies alles relativiert. Harry Connick überrascht mit "My New Orleans" auf ganzer Linie. Da könnte auch ein Muddy Waters mitgespielt haben.
Die Entdeckung der Gemütlichkeit: "My New Orleans" ist ein echter Ohrenschmaus, wie er lange nicht zu finden war. Die Zeichen dürften eigentlich auf Erfolg stehen, zumal Künstler wie Michael Bublé mit Genren abseits der üblichen Einheit neues Terrain beschritten haben und erfolgreiches noch dazu. Harry Connick könnte sich mit diesem Album auf die Fährte von Bublé schleichen. Schließlich ist sein Stilrepertoire auch noch um einiges facettenreicher, so dass er sich hinter niemanden verstecken muss.
Da stört es auch nicht weiter, dass neben Eigenkompositionen auch eine Fülle an Coverversionen wie "Working in the Coalmine" auf dem Album zu hören sind. Die Interpretation ist hier das Entscheidende. Und die stimmt ohne Wenn und Aber. Für Connick Jr. drückt "My New Orleans" alles aus, was ihm New Orleans bedeutet. Das Ergebnis: ein Füllhorn von Songs, die von der traumatisierten Metropole inspiriert oder mit ihr verbunden sind. Und die Big Band ist immer mit dabei.
Playlist
1. Working in the coal mine
2. Won't you come home, Bill Bailey?
3. Something you got
4. Let them talk
5. Jambalaya (On the bayou)
6. Careless love
7. All these people
8. Yes we can
9. Someday
10. Oh, my nola
11. Elijah rock
12. Sheik of Araby
13. Lazy bones
14. We make a lot of love
15. Hello Dolly
16. Da dat thing
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