Du bist hier » Mp3 kostenlos, Downloads, Software uvm. » CD Kritiken » Kate Nash: Made Of Bricks |

Kleinod fernab des Mainstreams
Besser kann es kaum laufen: Man hört einen Song und sofort schießen einem etliche Fragen durch den Kopf. Wer ist das? Wo kommt die her? Was ist das für eine Musik? Anstatt den Song so nebenbei im Hintergrund zu hören, wird man ihn aufgrund seiner Außergewöhnlichkeit nicht mehr los. So wie bei "Foundations" von Kate Nash. Kein Radiobrei, sondern ein selbstsicher klingendes Werk mit Suchtpotenzial. Das Album "Made Of Bricks" schließt da wunderbar an.
Oho-Effekte bei jedem Song. Jeder ein individuelles Einzelstück. Liest man dann noch die Info "All music written and performed by Kate Nash" wird "Made Of Bricks" noch um einiges sympathischer. So fällt es aber auch schwer, die Musik wörtlich in die passenden Bahnen zu lenken. Guitar-Pop vielleicht oder Singer/Songwriter-Blues. Aber Elektronisches ist auch mit drin. Und klingt immer handgemacht. Zu ihren Vorbildern zählt Kate Nash Künstlerinnen wie Janis Joplin und Carole King. Textlich geht es aber auch schon mal härter zur Sache. Von "Shit" bis "Fu..." ist "Made Of Bricks" ein sehr direktes Werk.
Eigentlich wollte die 19-jährige Kate Nash Schauspielerin werden. Doch nach einer herben Absage bekam sie von ihren Eltern eine Gitarre geschenkt, um sie aufzumuntern. Sie schrieb ihre ersten Songs, zeigte hier und da Präsenz auf kleinen und noch kleineren Bühnen, bis ihre Songs irgendwann bei Lily Allen landeten. Der Rest ist Bilderbuchgeschichte.
"Made Of Bricks" ist etwas ganz Besonderes. Ein Kleinod außerhalb des manchmal so langweilig klingenden Mainstream-Mischmasch.
Playlist
1. Play
2. Foundations
3. Mouthwash
4. Dickhead
5. Birds
6. We Get On
7. Mariella
8. Shit Song (interlude) / Shit Song
9. Pumpkin Soup
10. Skeleton Song
11. Nicest Thing
12. Merry Happy
Surftipp
Musikvideos und Filme
Musikvideos und Filme zu vielen interessanten Themen findest du jetzt in unserem neuen Videoportal.