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Alles, nur kein Trash
Hier stimmt alles: der Bandname, der Frontmann und die Musik. Dieter Bohlen wird sich die Haare raufen und sich fragen: Was ist denn für'n Müll? Und Max Buskohl wird antworten: Den habe ich dir zu verdanken. Denn jetzt hat Buskohl es endlich fertig: das Debütalbum, auf das nicht alle gewartet haben, zumindest nicht die, die große Fans softer Finalkandidaten von "Deutschland sucht den Superstar" sind. Max Buskohl war der Querschläger und warf hin, um sich solo nicht verheizen zu lassen. Stattdessen heizt er jetzt mit seiner Band "Empty Trash" kräftig ein.
"Confession" ist das wohl ungewöhnlichste Produkt, das man von einem ehemaligen DSDS-Kandidaten erwarten kann, aber ein sehr Gutes dafür. Nichts für Zartbeseitete. Was Max Buskohl und seine Jungs drauf haben, zeigten sie der Öffentlichkeit kürzlich am Beckenrand der Raab'schen Turmspringer. Ob es allen Zuschauern gefallen hat? Die "Confession"-Power klingt nicht einmal typisch Deutsch. Zum Glück. Einer wie Billy Talent hätte sicher Freude dran.
"Confession" von Empty Trash ist die Überraschung des Jahres. Ein Album mit kraftvollen Gitarren, einem Frontmann, der sich verausgabt und Musiker, die ihre Instrumente beherrschen und musikalische Ideen haben. Aber eben meilenweit weg sind von Einheitsbrei und Seifenblasen und ihrem Bandnamen. Ein geglücktes Debüt. Ein Aufschrei im Plattenladen. Und ein Plattenlabel, das noch nicht den Glauben an eigenwilligen Nachwuchskünstlern aufgegeben hat.
Playlist
1. Ring The Alarm
2. Garden Of Growing Hearts
3. Confession
4. Dirty Habits
5. Limited
6. Last Man in the Bar
7. Romance
8. I.M.B.T.I.W.R.T.P.
9. LA Queen
10. Tell my story
11. Life's a tune
12. I Need
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