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CD Kritik vom 7.12.2007

OneRepublic: Dreaming Out Loud

OneRepublic: Dreaming Out Loud | CD Kritik
OneRepublic
Dreaming Out Loud

Auch ohne Timbaland ein Hit

Da hat Produzentgigant Timbaland ja mal wieder gute Arbeit geleistet. Also zumindest was den Nummer 1-Hit "Apologize" betrifft. Denn der brachte alles ins Rollen. OneRepublic wurde einer großen Öffentlichkeit bekannt und jeder fragte sich: Wer sind diese Jungs? Die Antwort darauf: die neuen Stars am Pophimmel. Für eine Band, die noch kein Debütalbum veröffentlicht hatte, ereignete sich schon Unglaubliches im Netz: über 16 Millionen Plays und knapp fünf Millionen Profilaufrufe auf der Myspace-Seite. Und dann noch der Remix von Timbaland. Doch jetzt ist "Dreaming Out Loud" da und zeigt die ganze Bandbreite der Band aus Oklahoma.

Man muss das Album von "OneRepublic" als kleine Retrospektive ihrer vergangenen Jahre sehen und sich nicht von den markanten Beats des Überfliegerhits "Apologize" irritieren lassen. Die Band kann musikalisch mehr und steht auch ohne Timbland auf sicherem Boden. Das zeigt sich unter anderem in der bandeigenen Version ihres großen Hits.

Eigentlich sind sie eine Rockband. Denn als Inspirationsquelle geben die Mitglieder Bands wie U2 und die Beatles an. Dazu schwingt immer auch Melancholie mit, ähnlich wie bei Coldplay oder Keane. Die Konzerte OneRepublics sollen religiöse Erlebnisse sein, so die Band. Was Frontmann Tedder betrifft, so ist der beileibe kein Unbekannter. Er hat schon unzählige Songs für andere Künstler geschrieben und produziert, beispielsweise für Jennifer Lopez, Paul Oakenfold und t.A.T.u. So ist "Dreaming Out Loud" kein unüberlegter Schnellschuss aus einem einzigen Hit heraus, sondern ein Album mit System.

Playlist:

1. Say (All I Need)
2. Mercy  
3. Stop And Stare  
4. Apologize  
5. Goodbye, Apathy  
6. All Fall Down  
7. Tyrant  
8. Prodigal  
9. Won't Stop  
10. All We Are  
11. Someone To Save You  
12. Come Home  
13. Dreaming Out Loud  
14. Apologize (feat. Timbaland)

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