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CD Kritik vom 14.12.2007

Room 2012: Elevator

Room 2012: Elevator | CD Kritik
Room 2012
Elevator

Noch etwas schwach auf der Brust

Seit Anfang Dezember kennt man die "Popstars"-Kandidaten Tialda, Cristobal, Juli und Sascha unter ihrem neuen Bandnamen "Room 2012". Die erste Single "Haunted" und das Debüt-Album "Elevator" gibt es ab sofort im Handel und seit dem 20.12. läuft auch schon die erste Clubtour des neusten Retorten-Acts der Pro7-Casting-Show. Und sie sind hochmotiviert: "Wir wissen, dass die Schufterei jetzt erst so richtig losgehen wird und dass ein schweres Stück Arbeit vor uns liegt", meint Cristobal. "Doch wir werden es schaffen. Man kann es in etwa mit einer Liveshow vergleichen: selbst wenn das Publikum anfangs nicht abgeht, am Ende wird es kreischend nach einer Zugabe verlangen!"

Starke Worte von einem Newcomer im Musikbusiness. Für alle Room 2012-Mitlglieder gilt dies mehr oder weniger. Und so kann man denn auch mit dem gecasteten Quartett machen, was man will. Dieser Verdacht drängt sich zumindest auf, als hätten die Macher hinter den Kulissen nichts dem Zufall überlassen wollen. Das zeigt sich vor allem beim Debüt-Album "Elevator". Bereits die erste Single ist ein alter Hut und wurde 2004 schon von Human Nature veröffentlicht. Auch alle anderen Songs des Albums wurde von dir und da zusammengeklaubt. Dagegen ist prinzipiell nicht einzuwenden, allerdings wäre etwas mehr Eigeninitiative schon wünschenswert gewesen.

Für die Band Room 2012 an sich gilt, dass sie sich hoffentlich ähnlich erfolgreich halten können wie zum Beispiel Monrose (von den No Angels vor ihrer Wiedervereinigung mal ganz abgesehen). Das Schicksal anderer "Popstars"-Bands (man denke an Nu Pagadi oder die Preluders) wollen Cristobal, Tialda & Co. sicher nicht teilen. Dafür muss aber in den nächsten Monaten noch einiges getan werden und spätestens beim zweiten Album sollte es dann deutlich mehr Authenzität geben. Album Nummer eins kann nämlich, sorry, leider nicht wirklich überzeugen.

Playlist:

1. Head Bash   
2. Cuckoo Brain   
3. Naughty But Nice   
4. Put 'Em Up   
5. Don't Let The Sun Go Down   
6. Simple Things   
7. Fresh   
8. Haunted   
9. Take A Minute   
10. Strung Out   
11. No, You Can't Stay For Coffee   
12. Mr. DJ   
13. Never Give Up

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