
Fat Joe hätte man eigentlich zugetraut, dass er nach "What's Luv?" etwas softer werden würde. Mit "Loyality" werden diese Befürchtungen gekonnt zerstreut und man kann sagen, dass Fat Joe eher wieder zu seinem alten Stil zurückgekehrt ist als sich gänzlich zu verändern. Vor allem Titel wie "Born In The Ghetto" lassen keinen Zweifel daran, dass er wieder beim Hardcore angelangt angekommen ist.
Natürlich soll es sich um eine Mainstream-Platte handeln. Trotzdem sind vor allem die Beats alles andere als poppig. Andere Titel haben dagegen einen Beat, den man z. Bsp. von 2Pac kennt, so geschehen in "Turn It On". Die Nutzung eines Samples ist in der Eastcoast-HipHop-Szene sicherlich kein Kavaliersdelikt. In diesem Fall handelt es sich aber eher um eine Geste.
Gäste bei Fat Joe sind diesmal u.a. Ginuwine, Scarface, Tony Sunshine und Ashantie. Volles Programm also auf der Gästeliste. Und das hat sich auch ausgezahlt. Für Rap-Fans ist diese Scheibe ein Muss - für alle Fans von Fat Joe allerdings sollte es Pflicht sein.
01. Take a look at my life
02. Bust at you
03. Prove something
04. TS piece
05. It's nothing
06. Turn me on
07. Born in the ghetto
08. Crush tonight
09. Gangsta
10. All I need
11. Life goes on
12. Loyalty
13. We run this shit
14. Shit is real
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