
Faith Hill vollzieht die seit dem Titelsong zu "Pearl Harbour" fällige Trendwende und kehrt dem Country fast vollständig den Rücken. Ihren alten Fans wird das sicherlich nicht gefallen. Bei "Cry" handelt es sich eher um eine erdige Rockplatte, die mit 14 Titeln genug Spielraum für alle möglichen Facetten der aktuellen Pop-Musik bietet. Dass der Lonplayer für den europäischen Markt produziert wurde, fällt schnell auf. Aber wer hört hier auch schon Country (Sorry an die Jungs von "Truck Stop"...).
Der Titelsong und die erste Singleauskopplung "Cry" lassen erahnen, wieviel Potential noch in Faith Hill steckt. Elegant schafft sie die Verbindung aus Rock, Blues und Pop - und natürlich auch immer wieder ein wenig Country, es sind ja halt doch eben die Wurzeln, die man so leicht nicht verleugnen kann. Außerdem sollte man es sich mit der Stammkundschaft ja nicht völlig vermiesen.
Fait Hill selber hat sich zu ihrer neuen Platte übrigens so geäußert: "Ich hoffe ganz einfach, dass die Menschen die Musik mögen. Das ist es, worum es in erster Linie geht. Wir haben alle sehr hart an diesem Album gearbeitet, und ich denke, jeder von uns war in dieses gemeinsame Ziel involviert. Alle hatten nur einen Gedanken: Das Album so gut zu machen, wie es nur geht." Dieses Ziel wurde dann auch erreicht, das kann man getrost behaupten.
01. Free
02. Cry
03. One
04. When the Lights Go Down
05. Beautiful
06. Unsaveable
07. Baby You Belong
08. If You're Gonna Fly Away
09. Stronger
10. If This Is the End
11. This Is Me
12. Back to You
13. I Think I Will
14. You're Still Here
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