
Kämen Hooverphonic aus Bristol in England, so wären sie vielleicht schon Superstars. Doch nicht nur die Herkunft der Kreativ-Köpfe unterscheidet Hooverphonic von Bands wie Massive Attack oder Portishead - weniger düster, vielmehr leicht beschwingt geht es auf "Hooverphonic Presents Jackie Cane" zur Sache. Vielleicht ist es gerade der Exoten-Status der Belgier, der ihren Sound so einzigartig charakterisiert.
Noch nie war TripHop-angehauchte Melancholie so nahe am Easy-Listening, was "Hooverphonic Presents Jackie Cane" zu einem ebenso entspannten wie ergreifenden Klang- und Musikerlebnis macht. Auf ihrem vierten Studio-Album haben sich Hooverphonic hinsichtlich Sound und Stil ihren eigenen, unverwechselbaren Weg gebahnt - ein Verdienst, der nicht zuletzt auf das Konto von Soundengineer Ali Staton geht, der u.a. auch schon Aufnahmen von Lamb betreut hat.
Im Ergebnis liegt mit "Hooverphonic Presents Jackie Cane" das abwechlungsreichste und zugleich charakteristischste Songmaterial vor, das Hooverphonic jemals geschaffen haben.
01. Sometimes
02. One
03. Human Interest
04. Nirvana Blue
05. The World Is Mine
06. Jackie's Delerium
07. Sad Song
08. Day After Day
09. Shampoo
10. Others Delight
11. Opium
12. The Last Supper
13. The Kiss
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