
Auch bei seinem Longplayer Nummer drei setzt Tausendsassa Wyclef Jean auf eine möglichst große Stilvielfalt. Er kombiniert völlig ungeniert die verschiedensten Strömungen (Pop, Soul, Funk, Jazz,...) und kreiert daraus, wie man es von ihm kennt, etwas gänzlich neues.
"Knockin' On Heaven's Door" wird auf "Masquerade" eine Verjüngungskur unterzogen. Seine Interpretation dieses Titels ist übrigens alles in den letzten Jahren verstorbenen Rappern gewidmet. Doch nicht nur dieser Klassiker wird zerlegt - auch der Tom-Jones-Hit "What's New, Pussycat?" erlebt bei Wyclef Jean unter dem Titel "Pussycat" eine Renaissance, und das klingt recht unterhaltsam.
Höchste Ansprüche an die Musik erfüllen aber auch die "Eigenproduktionen" des ehemaligen Fugees-Masterminds. Der Titelsong zum Beispiel ist an sich schon klasse. Einfühlsam ist die Nummer "War No More". Mit diesem Stück versucht Wyclef Jean, seine Eindrücke des 11. Septembers 2001 zu verarbeiten, was musikalisch sicherlich gut gelungen ist.
Fazit: Fähiges Album, wie man es von einem der Meister der Black- und HipHop-Music nicht anders erwartet hätte.
01. Message In The Streets
02. Peace God
03. PJ's
04. 80 Bars
05. Masquerade
06. 1-800-Henchman Interlude
07. You Say Keep It Gangster
08. Party Like I Party
09. Oh What A Night
10. Hot 93.1/Interlude
11. Pussycat
12. Midnight Lovers Interlude
13. Two Wrongs
14. Instant Request
15. Thug Like Me
16. Daddy
17. Knockin On Heaven's Door
18. The Eulogy
19. War No More
20. The Mix Show
21. MVP Kompa
22. Ghetto Racine
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