
Destiny's Child lässt grüßen - zweiter Solospross.
Beyoncé Knowles hat es vorgemacht: Erfolgreiche Frauen-Band haben und gleichzeitig als Solokünstlerin Erfolg haben. Da dachte sich wohl Kollegin Kelly Rowland: "Das kann ich auch!" - und tatsächlich, die Kollegin von Destiny's Child hat sich nicht lumpen lassen und bringt mal eben ganz locker ihr erstes Soloalbum "Simply Deep" raus.
Hat sich das gelohnt? Wir meinen: Ja! Das Debüt klingt sauber durchgestylt und kristallklar. Was wohl auch so gedacht war. Neben den üblichen R&B-Balladen stechen aber immer wieder einzelne Songs heraus wie z. Bsp. "Love/Hate", das besonders kreativ elektronisch verstärkt wurde. Dieser Track geht ins Blut. Der Opener mit dem Titel "Stole" ist auch so ein besonderer Titel. All diese Songs machen das Album durchaus hörenswert und sogar einmalig. Es wird also schwer, hier Vergleiche zu ziehen.
Die Stimme von Kelly Rowland ist beeindruckend. So vervollständigt sich das Gesamtbild dieser sehr attraktiven Künstlerin. Das Debütalbum lässt hoffentlich noch weitere Longplayer folgen. Wir hoffen aber nicht, das Destiny's Child über kurz oder lang zu Grabe getragen werden. Das wäre nämlich sehr schade...
01. Stole
02. Dilemma
03. Haven't Told You
04. Can't Nobody
05. Love/Hate
06. Simply Deep
07. (Love Lives In) Strange Places
08. Obsession
09. Heaven
10. Past 12
11. Everytime You Walk Out That Door
12. Train On A Track
13. Beyond Imagination
14. Make U Wanna Stay
15. Stole (Video)
Keine Neuigkeiten mehr verpassen!