
Sucide gibt es schon seit den 70ern. Jetzt, anch knapp 10 Jahren musikalischer Abstinenz, melden sich Martin Revs und Alan Vega zurück und versuchen, alte Tugenden mit neuen Formeln zu verbinden. Zwar gleichen die Protagonisten mittlerweile eher den Hardrock-Helden von AC/DC, trotzdem sind sie nach wie vor in der elektronischen Ecke zu finden.
Offensichtlich hat man sich ernsthafte Gedanken gemacht, wie Suicide im Jahr 2002 zu klingen hat. Das Muster aus Gründungszeiten hat sich allerdings nicht wirklich verändert. Stakkato-Beats und Vocalrezitationen prägen auch jetzt noch den Sound. Natürlich wurde das Ganze etwas verfeinert und entsprechend angepasst.
House-Keyboars, Funk, Scratching und ein paar interessante Soundeffekte stehen neben der Stakkato-Sache im Vordergrund. Eine textliche Auseinandersetzung mit den Geschehnissen vom 11. September und deren Folgen beweist dann schließlich, dass Suicide immer noch die Brachialität der Anfangszeiten bevorzugen. Sei's drum. Das Album als Komplettwerk sollte man sich zu Gemüte führen.
01. Televised Executions
02. Misery Train
03. Swearin' To The Flag
04. Beggin' For Miracles
05. American Mean
06. Wrong Decisions
07. Death Machine
08. Power Au Go-Go
09. Dachau, Disney, Disco
10. Child, It's A New World
11. I Don't Know
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