
Alice basiert eigentlich auf einem nicht mehr ganz frischen Theaterstück von Lewis Carrolls. Es handelt von der Bessenheit des kleinen Mädchens, das ihn zu seiner wohl berühmtesten Figur inspirierte. Tom Waits verzuckert den Hörer mit diesem Werk und bildet das krasse Gegenstück zu dem bitteren Sound von Blood Money.
Auf Alice sind sanfte und traumähnliche Balladen zu hören. Waits schafft es sogar, die Stimmung einer Piano-Jazz-Bar morgens um drei Uhr einzufangen und säuselt sich zielstrebig durch das Album.
Dominiert wird die Scheibe vom Geschichtenerzählen und vom Nachdenken über das Ende des Lebens. Mit Flower's Grave beschehrt Waits uns eine herzzerreißende Ballade und Poor Edward handelt z. Bsp. von einem Jungen, der sich einen Teufel auf seinen Hinterkopf tätowiert hat. Alice ist lustig und doppeldeutig zugleich und möchte den Hörer ebenfalls zum Nachdenken animieren.
Wer dann noch möchte, kann sich bei Kommienezuspadt über einen deutschen Punkgesang erfreuen. Die ständigen Stimmungswechsel sind einfach erstaunlich.
01. Alice
02. Everything You Can Think
03. Flowers Grave
04. No One Knows I'm Gone
05. Kommienezuepadt
06. Poor Edward
07. Table Top Joe
08. Lost In The Harbor
09. We're All Mad Here
10. Watch Her Disappear
11. Reeperbahn
12. I'm Still Here
13. Fish & Bird
14. Barcarolle
15. Fawn
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