
Blood Money gehört wohl zu den besten Alben von Tom Waits und knüpft an eine Reihe von Werken an, die Mitte der 80er erschienen sind. Der Lonplayer bewegt sich von Zirkusmusik über rührende Kinderlieder bis hin zu Blues und am Ende etwas, was absolut nicht definierbar klingt.
Die 13 Titel dieses Albums wurde von Waits gemeinsam mit seiner Ehefrau und langjährigen musikalischen Weggefährtin Kathleen Brennan geschrieben, und zwar für eine Produktion des 1837 entstandenen und unvollendeten Theaterstücks Woyzeck von Georg Büchner. Auch hier, wie bei Alice, also eine Parallele zum Theater. Woyzeck handelt von einem deutschen Soldaten, der allmählich verrückt wird, nachdem er sich gegen Bezahlung als Versuchskaninchen für medizinische Zwecke hat benutzen lassen.
Dieses Album ist eher düster und vermittelt eine meist schlecht wirkende Weltanschauung. Text, die zugleich heiter und pessimistisch sind, vermitteln halluzinogene Eindrücke. Sicherlich für manche gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall hörenswert und nicht zu verachten.
01. Misery Is The River Of The World
02. Everything Goes To Hell
03. Coney Island Baby
04. All The World Is Green
05. God's Away On Business
06. Another Man's Vine
07. Knife Chase
08. Lullaby
09. Starving In The Belly Of A Whale
10. The Part You Throw Away
11. Woe
12. Calliope
13. A Good Man Is Hard To Find
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