30 Jahre hat's gedauert
Brian Wilson galt in seiner Eigenschaft als Songwriter bei den Beach Boys lange Zeit als einer der besten und kreativsten Köpfe der 60er. Seine musikalischen Visionen überstiegen jedoch bald die Wünsche seiner Bandkollegen und während Mitstreiter Mike Love und der überwiegende Rest der Beach Boys lieber von Sommer, Sonne, Strand und mehr singen und damit reich werden wollten.
So setzte sich Wilson allein hin und fing mit "Smile" an. Diese Platte sollte so groß und mächtig werden, dass sie "Seargent Pepper" von den Beatles übertreffen könne. Diese hochgesteckte Ziel erreichte Wilson bekanntlich nicht. Bedingt u. a. durch Krankheit konnte er sein Werk bis heute nicht richtig vollenden.
Dadurch tauchten immer wieder Teile des Werks auf, Bootlegs, verzerrte Versionen und viele andere Absurditäten. Seit Wilson allerdings der Genesung näher kam und wieder mit dem Schreiben anfing, konnte er sich auf seine alte Form besinnen und beendete seine Arbeit. 2004 wurde "Smile" dann neu aufgenommen und endlich komplett veröffentlicht. Damit man sich ein Bild machen kann, gibt es mit "Heroes and Villains" eine Kostprobe der Platte, die 30 Jahre brauchte, um fertig zu werden.

