Lemmy von Motörhead ist von den Terrorakten nicht begeistert. Auf der offizielle Homepage der Band ließ er verbreiten: "Die Täter müssen verdammt und aus dem Angesicht dieser Erde rasiert werden". Gegenüber Freunden und Bekannten zeigt er auch Trauer und Bestürzung. Aber öffentlich sind seine Vergeltungsforderungen für viele überzogen.
Man mag dem Priestersohn Ian Fraiser Kilmister alias Lemmy zugute halten, dass seine Reaktion bereits wenige Tage nach den Attentaten erfolgte - vom 16. September stammt der Eintrag. Auch liebt man Lemmy nicht zuletzt für seine authentische Hau-Drauf-Art, aber mehr Blutdurst zu zeigen, als der amerikanische Präsident, wäre vielleicht nicht unbedingt notwendig gewesen: "Das ist ein Beispiel, bei dem Rache unvermeidlich ist".
"Seit ich 1973 das erste Mal in Amerika auf Tour war, fühle ich mich in vielen Dingen von dieser Nation adoptiert", sagte Lemmy über seine heftige Reaktion. Mittlerweile verbringt die in Nordengland geborene Rock'n'Roll Legende einen Großteil seines Lebens in Kalifornien. "Man muss sicher sein, dass es die Richtigen trifft", differenziert Lemmy immerhin.
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