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Nach dem Tourauftakt der No Angels am Sonntag lauerten Fans in Ludwigshafen dem Quintett mit einem Dutzend Autos auf. Als der Bus abfuhr, ging die Verfolgung los. Auf der Autobahn bedrängten die Fans den Bus und brachten die Insassen in Gefahr. Der Busfahrer musste schließlich die Polizei rufen und auf einem Rastplatz halten.
Die Staatsmacht nahm die Personalien aller Verfolger auf und hinderte sie an der Weiterfahrt. Nur der Tourbus durfte die Fahrt fortsetzen. Die Fans mussten noch eine halbe Stunde auf dem Rastplatz warten, ehe auch sie weiter durften.
Die No Angels veröffentlichten kurz darauf auf ihrer Homepage folgenden Text: "Bitte lasst diese Verfolgungsjagden ! Ihr bringt nicht nur uns, sondern vor allem euch selbst und andere Autofahrer in höchste Gefahr. Es ist für uns ein unerträglicher Gedanke, dass jemand durch so was einen Unfall hat und verletzt wird."
Für die Zuschauer bei dem Konzert gab es ebenfalls nicht viel zu lachen. Die durchschnittlich zwischen 5 und 12 Jahre alten Besucherinnen hatten wenig zu sehen, da im vorderen Bereich hauptsächlich größere Damen standen. So brachte es dann eine Mutter auch auf den Punkt: "Man hätte die Kleinen in einem abgesperrten Bereich direkt an der Bühne unterbringen sollen."
Trotzdem war die Stimmung klasse. Auch die jungen Kids konnten alle englischen Texte erstaunlich gut mitsingen und die obligatorischen Plüschtiere regneten ohne Ende auf die Bühne.
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