Die Teilnahme des olympischen Witzboldes an den Winterspielen in Salt Lake City 2002 ist doch nicht so sicher, wie es in den vergangenen Tagen von der deutschen Boulevard-Presse gemeldet wurde. Die Bedingungen für eine Teilnahme weisen einige Schwierigkeiten auf.
Jeder Sportler muss an mindestens fünf Wettkämpfen des internationalen Skiverbandes teilgenommen haben oder bei Wettkämpfen der Europa-Cup-Läufe 100 Punkte erreichen. Wenn Raab die Teilnahme an den Turnieren anstrebt, hätte er aber wenigstens neue Ideen für "Raab in Gefahr".
Die von Raab anvisierte moldawische Staatsbürgerschaft ist zwar schon beantragt, aber noch nicht genehmigt. Gesetzesprobleme machen die Sache noch zusätzlich problematisch. Das Gesetz der Republik Moldawien sieht vor, dass der Antragsteller seinen Hauptwohnsitz seit mindestens zehn Jahren in dem kleinen Land haben muss. Zweite Möglichkeit: Raab müsste seit mindestens 3 Jahren mit einer netten Dame aus Moldawien verheiratet sein.
Beide Kriterien werden von Raab nicht erfüllt. Besonders heikel ist zudem die Tatsache, dass er nach Erhalt der moldawischen Staatsbürgerschaft auf die Staatsangehörigkeit eines anderen Landes verzichten muss. Im Klartext: Raab müsste den deutschen Pass abgeben.
Offensichtlich ist der Plan, in die Fußstapfen des 1984 für Griechenland als Skilangläufer gestarteten Costa Cordalis zu treten, in weite Ferne gerückt. Cordalis hatte sich bei seiner Teilnahme vor 17 Jahren übrigens kräftig blamiert.
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