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Toten-Hosen-Chef Campino feiert mit seiner Band derzeit das 20jährige Bestehen derselben. So geht er zur Zeit durchs Land und macht kräftig Werbung für das neue Album Auswärtsspiel. In der aktuellen Ausgabe des Musikexpress ist ein Interview mit Campino erschienen. Interviewer ist kein geringerer als Bela B. von den Ärzten. Beide plaudern über das Thema Ärzte vs. Hosen, neue Bands in Deutschland und über den Einfluss der Medien.
Beim Thema Medienpräsenz von Campino gibt's was neues: Bela hatte jahrelang keine Lust, in Talkshows aufzutreten, weil er "Angst" vor dem Fernsehdauerauftreter Campino hatte. Bela: "Du warst einfach mal eine Zeit lang überall und hast zu jedem Thema was gesagt." Campino nutzt seine Medienpräsenz nach eigenen Angaben nur für Promotion-Zwecke ein. "Ich möchte die ausnutzen, indem ich Werbung mache. Und die möchten mich ausnutzen. Meistens galt das Motto: Jetzt sagt der Paradiesvogel mal ganz was Verrücktes..."
Die Fanbasis der Hosen und der Ärzte stellt für Campino einen der Gründe dar, warum es solche Band überhaupt noch gibt. "Weil da vielleicht mehr Substanz und ein anderes Durchhaltevermögen dahinter stecken." Deutsche Newcomer werden kritisch betrachtet: "Es ist pervers, dass Bro'Sis 800.000 Platten in einer Woche verscherbeln. Aber ich möchte nicht darüber jammern, die Leute da draußen kriegen, was sie verdienen."
20 Jahre "Die Toten Hosen" - und kein Ende ? Von Motivationsproblemen bei Campino keine Spur. "Ich nehme jede Scheibe so auf, als wär's die letzte. Ich gehe auch auf jede Tour so, als wär's die letzte." Na bitte.
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