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Kürzlich wurde der Kazza-Client an Sharman Networks, einer Firma aus Australien, verkauft. Prompt meldet sich die Verwertungsgesellschaft in Down Under zu Wort. Die Herrschaften wollen sich jetzt genau angucken, welche rechtliche Handhabe es gegen die Tauschbörse gibt.
Ein Vertreter der Australasian Performing Rights Organisation (APRA) erklärte gegenüber der australischen Fachpresse: "Wir untersuchen, welche Mittel es gegen Kazza in Australien gibt und ob Urheberrechte verletzt werden." Auch die internationale Entwicklung des Filesharings soll genau beobachtet werden.
Das Programm zu Kazza war erst in der letzten Woche verkauft worden. Die holländischen Entwickler wurden von einem Gericht verurteilt und sollten den Vertrieb und die Benutzung der Software einstellen. Stattdessen verkauften sie ihre Entwicklung einfach auf den fünften Kontinent.
Von den neuen Besitzern weiß man bisher herzlich wenig. Die CEO soll die ehemalige Chefin des Vergnügungsparks von SEGA in Australien sein. Ebenso im Dunkeln liegen die Ziele der Firma und was mit der neuen Software-Errungenschaft gemacht werden soll.
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