Das britische Majorlabel EMI hat Pressemeldungen dementiert, nach denen die Tochterfirma Virgin den Vertrag mit Mariah Carey wegen des gefloppten Albums "Glitter" aufgelöst hat. Das Dementi kam jedoch ziemlich spät. Am Montag Nachmittag ein Pressesprecher mit, dass EMI sich nicht von Mariah Carey trennt. Die New York Post hatte gemeldet, dass sich Virgin für 57 Millionen Euro aus dem Vertrag freigekauft hätte.
"EMI möchte klarstellen, dass es weder eine Zahlung noch eine solche Vereinbarung gegeben hat." Mariah Carey ist mit über 120 Millionen verkaufter Tonträger die erfolgreichste Sängerin der 90er. Im April 2001 bekam die Diva 118 Millionen US-Dollar für einen Vertrag, der vier Alben vorsieht. Schon im Oktober letzten Jahres kamen jedoch Trennungsgerüchte auf, weil der für den Vertrag verantwortliche Manager Kenn Berry entlassen wurde.
Mariah Carey war in jüngster Zeit nicht wegen musikalischer Erfolge, sondern wegen diverser Drogenprobleme, Skandale, Nervenzusammenbrüche und Entziehungskuren in die Schlagzeilen geraten.
