In der Plattenfirma von Oasis gibt es wohl einen Maulwurf. Wie sonst ist es zu erklären, dass brandaktuelle Tracks des noch nicht erschienenen Albums "Heathen Chemistry" in diversen Plattformen im Netz zu finden waren? Der britische Phonoverband hat angeblich schon Ermittlungen eingeleitet, um den Übeltäter zu fassen.
Geschadet hat's den Brüdern Gallagher aber offensichtlich nicht. Die neue Singe steigt auf Platz eins in den UK-Charts ein. Und das ist auch gut so, zumindest für Oasis selbst. Nach dem schwachen letzten Album waren die Britpopper schon fast abgeschrieben, jetzt sind sie wieder voll da.
Seit letzter Woche kursieren nun Songs des neuen Album auf diversen Tauschbörsen. Es wird angenommen, dass ein Mitarbeiter der Plattenfirma die Songs direkt von seinem Firmenrechner aus im Netz zum Download bereitgestellt hat.
Liam Gallagher ist das angeblich egal, denn ihm geht es neuerdings nicht um Geld, sondern um die Tatsache, in erster Linie glücklich zu sein und mit seiner Musik die Leute zu erfreuen. Dass er mit Oasis in den letzten Jahren mehr Geld verdient hat, als er jemals wieder ausgeben kann, hat er aber auch eingeräumt.
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