Der ehemalige Chef von mp3.com, Michael Robertson, hat die Vermutung geäußert, dass die Tauschbörsen von den großen Plattenfirmen mit defekten MP3-Files überflutet werden. Dieses Spamming mit Musikdateien soll dafür sorgen, die korrekten Dateien weniger oder gar nicht mehr heruntergeladen werden können.
Die Labels verfolgen dabei eine sehr einfache Strategie: Wenn eine große Menge defekter Dateien über die Netzwerke von KaZaA oder Audiogalaxy angeboten werden, verliert der User über kurz oder lang die Geduld und hat keine Lust mehr zum Filesharing. Der Aufwand für die Labels ist minimal. Man braucht nur ein paar Leute, die den ganzen Tag defekte Files erstellen und diese hochladen, bzw. auf ihrer Festplatte zur Verfügung stellen. Besonders nett ist auch diese Variante: Anstatt eines Titels schickt man eine dreieinhalb Minuten lange Ansprache über Urheberrechte als MP3-File hoch. Diese Methode soll von einigen Plattenfirmen bereits umgesetzt worden sein.
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