Du bist hier » Musik News » Mp3: Massensterben im Internet |
Der Internet-Musikmarkt verändert sich rasant. Zur Zeit schließen immer mehr Seiten, die sich mit kostenlosen MP3-Downloads in der Vergangenheit einen Namen gemacht haben. Laut einem Bericht haben allein in den letzten sechs Wochen 15 deutsche Seiten geschlossen. Und das bezieht sich nicht nur auf Tauschbörsen, sondern auch auf kleine Seiten von Leuten, die das Ganze eigentlich nur als Hobby veranstalten.
Die Angst vor der RIAA und der GEMA, eventuell als Raubkopierer vor Gericht gezerrt zu werden, wird immer größer. Bei Universal Music wurde mittlerweile sogar ein Anti-Piraterie-Manager eingestellt, der das Netz nach illegalen Seiten durchforstet. Demnächst wollen auch andere Labels ihre eigenen Musikpolizisten entsenden. Das wird die Angst der Seitenbetreiber wohl noch verstärken.
Zudem wollen Plattenfirmen sich das Recht zum Hacken jetzt gesetzlich erstreiten. Der amerikanische Republikaner Howard Berman hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der er z. Bsp. der RIAA ermöglichen soll, Tauschportale mit technischen Mitteln wie Viren oder Trojanischen Pferden zu stören und zu sabotieren. Durch ein solches Gesetz könnten die Plattenfirmen Tauschportale auf legale Art und Weise deaktivieren.
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