Aaliyah's Plattenfirma Virgin Records will sich angeblich vor den Kosten für die Überführung des Leichnams der Sängerin in die USA drücken. Dabei hatte man die Kostenübernahme ursprünglich schon bestätigt.
Laut Time Magazine bezahlt Virgin die Bestattungskosten plus Überführung nicht. Somit bleibt der Bestatter auf den Kosten sitzen. Im August 2001 war Aaliyah bei einem Flugzeugabsturz auf den Bahamas tödlich verunglückt. 68.000 US-$ wurden vom "Butler's Funeral Home" ausgegeben, um die Sängerin und acht weitere Opfer in die USA zu transportieren. Verantwortliche von Virgin hatten dem Bestatter und den Familien der Opfer damals die Kostenübernahme mündlich zugesagt. Bisher ist aber kein Geld geflossen.
Der Bestatter hat auf den Rechtsweg bisher verzichtet, leitet den Fall aber an den Anwalt von Aaliyah's Familie weiter. Der untersucht die Umstände des Todes und will sich gegebenenfalls auch direkt mit Virgin auseinandersetzen. Eine Aktion von Fans der Sängerin soll die Plattenfirma ebenfalls an ihre Verpflichtungen erinnern.
