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Bei aller Schelte auf die MP3-Tauscher und -Downloads gibt es jetzt wieder einmal einen Lichtblick. Die fünf großen Labels Sony, Warner, Universal, EMI und BMG besitzen in den 80% der Rechte an allen Musiktiteln. Verschiedene Online-Anbieter für Musikdownloads finden das natürlich gar nicht gut, da der Wettbewerb so größtenteils verhindert wird.
Die neue Version von PressPlay, dem Music-On-Demand-Angebot von Sony und Universal, verlangt jetzt knapp 18 US-Dollar für ein Repertoire von über 100.000 Songs pro Monat bei unbegrenzten Downloads. Die Musik auf CDs zu brennen wird auch erlaubt sein. Dieses Angebot ist jetzt auch dem US-Kartellamt aufgefallen. Die Wettbewerbsschützer nehmen PressPlay zum Anlass, um Preisabsprachen zwischen den Major-Labels auf Ihre Zulässigkeit zu prüfen. So geht es also endlich auch mal den Großen an den Kragen.
Das Konzept soll in Kürze auch auf den europäischen Markt übertragen werden. Schon im Vorfeld befürchtet die EU jedoch, dass es auch bei uns zu unerlaubten Absprachen bei der Preisgestaltung kommen kann. Man darf also weiterhin gespannt sein.
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