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Die amerikanische RIAA hat ihre Klage gegen die Provider, die den Internet-Musikdienst Listen4ever.com gehostet haben, überraschend zurückgezogen. Seit Sonntag sei die in China beheimatete Seite nicht mehr online, begründete die RIAA ihren Schritt. Wenn der Download-Service allerdings unter neuem Namen wieder online gehen sollte, will man erneut gegen ihn oder seine Provider vorgehen.
Listen4ever.com hatte komplette Alben via Internet als MP3-Downloads angeboten und sich somit den Unmut der Plattenfirmen zugezogen. Da die Betreiber der Seite in China saßen, gab es für Plattenfirmen wie Sony, Virgin oder Warner keine Möglichkeit, den Dienst zu schließen. Also wurden die Provider verklagt. Dieses Vorgehen hatte in den USA für Aufsehen gesorgt.
Auch das US-Justizministerium will härter gegen Nutzer und Betreiber von Tauschbörsen und anderen MP3-Ressourcen vorgehen. Grundlage dafür sei eine Vereinbarung aus dem Jahre 1997, dass die Weitergabe von geschützer Musik, Filmen und Software unter Strafandrohung verbietet. Diese Vereinbarung bezog sich damals allerdings nicht auf das Internet.
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