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Die Unterhaltungsindustrie in den USA setzt auf eine schnelle Lösung des Konfliktes mit den Tauschbörsen KaZaA, Morpheus und Grokster. Auch die Tauschbörsen-Macher wollen die Streitigkeiten beenden. Allerdings zu ihren Gunsten.
So hat Morpheus jetzt versucht sich mit dem Argument zu verteidigen, dass es sich bei der P2P-Anwendung nicht um ein illegales Instrument zur Urheberrechtsverletzung handelt, sondern vielmehr um ein flexibles Promotion-Tool für neue Künstler. Auf die Verwendung der Software für illegalen Dateidownload hätten die Betreiber keinen Einfluss. Mit diesen Argumenten wollte sich die Firma StreamCast eine gute Ausgangsposition für die in Kürze beginnenden Verhandlungen schaffen.
Die Entertainmentbranche in den USA hält davon freilich recht wenig. Sie stellt konkrete Forderungen, die einzig und allein die Schließung der Tauschbörsen vorsehen. Die Filesharing-Tools dienen eindeutig illegalen Machenschaften und haben keinen anderen Zwecken, als Künstler und Vermarktungsfirmen zu schädigen, meint z. Bsp. die RIAA.
Tauschbörsen würden viel Geld verdienen, ohne das die Urheber auch nur einen müden Cent bekämen, sagt die Motion Picture Association of America (MPAA). Das Treiben der Tauschbörsen sein "virtueller Ladendiebstahl".
Eine ordentliche Einigung gilt als unwahrscheinlich. Eher wird es den restlichen Tauschbörsen wie Napster oder dem kürzlich geschlossenen Aimster ergehen. Auch Audiogalaxy musste wegen des von der Unterhaltungsindustrie ausgeübten Druck die Pforten schließen. Der Konflikt bleibt auf jeden Fall weiterhin spannend.
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