Die internationale Musikindustrie hat in den vergangenen Jahren Einbußen hinnehmen müssen. Viele Verantwortliche sehen als Grund die unflexible CD und setzen jetzt auf die wesentlich komplexere DVD, auf die mehr Daten, Musik und Filme auf einmal passen.
Auch ein Grund für das Umdenken scheinen die endlosen Streitereien mit den Tauschbörsen sein. Viele Branchenkenner sind mittlerweile der Meinung, dass es besser wäre, den Kunden qualitativere Produkte anzubieten als sich vor den Gerichten dieser Welt zu streiten. Außerdem leiden die Finanzen unter den Gerichtsverfahren.
Beim DVD-Geschäft kann nach Meinung von Alexander Welzhofer von Warner Vision im Gegensatz zum CD-Absatz in Zukunft sehr viel Geld verdient werden: "Wenn die Musikindustrie nicht auf den DVD baut, würde sie den nächsten Massenmarkt aufs Spiel setzen". Das Hauptanliegen ist zur Zeit aber noch der Ausbau des Online-Vetriebs und die Durchsetzung von Kopierschutzverfahren. Umstritten ist dabei jedoch die Abgabe auf CD-Rohlinge und -Brenner. Diesbezüglich erhielt die GEMS kürzlich eine Absage des Bundesjustizministeriums.
Keine Neuigkeiten mehr verpassen!