Die RIAA und die MPAA haben über 2.500 Schulen und Unis in den USA angeschrieben, um auf den illegalen Charakter von MP3-Downloads aus dem Internet aufmerksam zu machen. Studien zufolge werden 75% der gesamten Internetbandbreite einiger Univeriäten in den USA für den Download bei P2P-Tauschbörsen genutzt.
Hintergrund der Aktion ist das bessere Verständnis für oder besser gegen den Diebstahl, denn nur das sei das Downloaden von Musiktiteln aus dem Internet, machte kürzlich erneut ein Vertreter der Interessengemeinschaften deutlich. In diesem Zusammehang wird auch berichtet, dass mit BMG die vierte große Plattenfirma dem MOD-Portal Pressplay in den USA beigetreten ist. Durch den Beitritt von BMG können nun z. Bsp. auch Songs von Künstlern wie Elvis oder Whitney Houston bei Pressplay runtergeladen werden.
Als einzig verbleibende Plattenfirma ist jetzt noch Warner Music übrig und sträubt sich weiterhin gegen einen Beitritt nach dem Vorbild der anderen Majors. Was Warner Music zu der negativen Einstellung gegenüber Pressplay bewegt, ist nicht bekannt. Dass Pressplay nicht das Nonplusultra ist und gegen die kostenlosen Tauschbörsen derzeit nicht bestehen kann, ist indes allen klar. Bleibt abzuwarten, wie es den kostenpflichtigen Diensten ergeht, wenn die Tauschbörsen eines Tages wirklich nicht mehr da sein sollten. Wenn dieser Fall eintritt, hätte Pressplay zumindest schon einiges an Erfahrung und somit einen entscheidenen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.
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