Die Tauschbörsen machen wieder einmal von sich reden. Jetzt geht es um zwielichtige Methoden, mit denen KaZaA und Co. angeblich Geld verdienen wollen - und das zum Schaden der Nutzer.
Affiliate Programme sind Anwendungen, die es Internetseiten ermöglichen, bei Warenverkaufen wie z. Bsp. CDs über Amazon.de, ein paar Cents mitzuverdienen. Diese Form der "Zusammenarbeit" ist im Netz sehr beliebt, weil vor allem viele kleine Seiten so immerhin die Portokasse auffüllen und einen Teil der entstandenen Kosten decken können.
In den zahlreichen Zusatzapplikationen der Tauschbörsen soll man jetzt Funktionen entdeckt haben, die die sogenannten Partnerprogramme korrumpieren und zu Ungunsten der Nutzer arbeiten. Die Folge ist, dass Seitenbetreiber um einen Teil ihrer Einnahmen gebracht werden, die für die Finanzierung dringend benötigt werden. Durch die Software der Tauschbörsen wird der Bestellvorgang "abgelenkt" und die Provision landet bei den Betreibern der Tauschbörsen.
Amazon.com hat die Shopping-Tools der Tauschbörsen nach eigenen Angaben bereits lahmgelegt. Die deutsche Tochter Amazon.de wird sich dieser Vorgehensweise mit Sicherheit in nächster Zeit anschließen.
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