Vor drei Jahren startete Besonic als ambitionierte Plattform für neue Bands und Musiker. 1999 war der Internetboom auf seinem Höhepunkt, entsprechend einfach war es, ausreichend Venture Capital zu bekommen, um den Geschäftsbetrieb lange aufrecht erhalten zu können.
Entweder ist dieses Geld jetzt verbraucht oder Besonic will richtig anfangen mit dem Geldverdienen. Jedenfalls soll das Angebot in absehbarer Zeit zu einem kostenpflichtigen Dienst umgebaut werden. Grundlage dafür soll eine Abrechnung auf Flatrate-Basis darstellen.
So schrieb man kürzlich alle Besonic-Nutzer an, um auf die bevorstehende Änderung aufmerksam zu machen. Ob die Pläne der Macher von Besonic aufgehen werden, ist allerdings mehr als fraglich. So gab der Konkurrent Virtual Volume kürzlich zu, dass sich die Zahl der Abonnenten des hauseigenen Musikangebotes noch im einstelligen Bereich bewege. Anders als bei Besonic gibt es bei Virtual Volume allerdings eine Redaktion, die entsprechende Beiträge erstellt und diese auch verkauft.
Besonic beschränkt sich aber nur auf das Anbieten von Musik unbekannter Bands. Dementsprechend sind auch die Nutzer überwiegend dieser Gruppe zuzuordnen. Und ob diese Gruppe letztlich für das Hören von Hobby-Musikern bezahlen möchte, ist fraglich.
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