Nur noch wenige Wochen bis zum Finale am 8. März: Dann wird bei "Deutschland sucht den Superstar" der Superstar endlich gefunden. Jetzt hat sich u.a. Detlef "Dee!" Soost, ehemals Chef-Choreograph bei "Popstars" zu Wort gemeldet. Seines Erachtens ist das Spiel, das mit Quaktasche Daniel getrieben wird "sehr gefährlich".
"Jemanden, der nicht wirklich weiß, dass er eigentlich nicht singen und performen kann, zu suggerieren, dass er es kann, halte ich bei einem 17jährigen [...] für sehr gefährlich", sagte Soost am Freitag bei Johannes B. Kerner im ZDF. Aber es gab auch Lob: "Daniel hat etwas Charmantes, Interessantes." Allerdings schob Soost gleich hinterher: "Trotzdem bin ich der Meinung, dass er nicht besser singen kann als ich, und ich kann überhaupt nicht singen."
Daniel selbst war auch bereits bei Kerner und sagte: "Wenn ich nicht singen könnte, dann wäre ich nicht mehr dabei." Außerdem wolle er auf dem Boden bleiben. Die Sache mit DSDS mache ihn nicht zum Snob. Er könne sich auch gut vorstellen, wieder im Kindergarten zu arbeiten.
In Daniels Heimatstadt Eggenfelden ist indes ein Streit um einen möglichen Eintrag in das goldene Buch der Stadt entbrannt. Auch hier sind die Meinungen über den "Superstar" geteilt. In der Samstagsausgabe der TAZ wurde DSDS unterdessen von Grand-Prix-Teilnehmerin Senait als "Zirkus" abgetan. "Jeder, der bei der Show mitmacht, hat sich doch mit einer Unterschrift komplett verkauft und dann ein Image auf die Stirn geschrieben bekommen. [...] Echte Superstars mit Stimme und Ausstrahlung wären nie in die Show gegangen."
Die erste "Superstar"-Single soll am 17. März veröffentlicht werden. Der Erfolg scheint bereits jetzt festzustehen: Die Gewinner der Pendants in England und den USA verkauften sich Singles der Gewinner wie warme Semmeln und enternten die Charts nach kurzer Zeit. In den USA drang der betreffende Song sogar auf Platz 1 vor.
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