Im Streit um die kürzlich ausgestrahlte TV-Dokumentation über das Leben von Michael Jackson hat der King Of Pop jetzt einen ersten Sieg erringen können. Durch eine Klage bei einem britischen Gericht konnte Jackson erreichen, dass die Produktionsfirma Granada Media Group keine weiteren Teile des vom Journalisten Martin Bashir gedrehten Materials verwertet oder veröffentlicht.
Hintergrund sind die nach Jacksons Auffassung verzerrenden Bilder, die ihn, wenn nicht als Kinderschänder, aber als Mensch mit pädophilen Neigungen zeigen. Jackson hatte Martin Bashir für die Dokumentation 8 Monate Zutritt zu seinem Privathaus gewährt. In einigen Szenen soll Jackson behaupten, gern mit vielen Kindern in einem Bett zu schlafen. Sexuelle Neigungen streite der Popstar jedoch vehement ab.
Durch Jacksons Erfolg vor Gericht wird die Dokumentation nun vorerst nicht auch DVD oder Video veröffentlicht. Ebenso erfolgt keine Sendung von weiterem Material im TV. Kinderschutzgruppen forderten bereits eine Untersuchung der Angelegenheit. Seit Michael Jackson 1993 von einem 14jährigen beschuldigt wurde, ihn jahrelang sexuell belästigt zu haben, wird Jackson das Image eines Pädophilen nicht mehr richtig los. Die damalige Auseinandersetzung endete mit einem Vergleich. Jackson erkaufte sich das Schweigen des Jungen mit mehreren Millionen Dollar.
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