Musikproduzent Dieter Bohlen ist so populär wie nie. Nach seinen köstlichen Auftritten bei "Deutschland sucht den Superstar" und seinem im letzten Jahr erschienenen Buch "Nichts als die Wahrheit" hat der Pop-König jetzt auch die intellektuelle Elite des Landes auf sich aufmerksam machen können.
So soll Dieter Bohlen an einer Hamburger Musikhochschule sein Wissen an Studenten, Dozenten und Professoren weitergeben. Gespräche diesbezüglich habe Bohlen bereits mit Prof. Hermann Rauhe von einer Uni in Hamburg geführt. "Ich will Wissen weitergeben", sagte Bohlen diese Woche in der ARD-Talkshow "Beckmann".
Dieter Bohlen hat sich vom Negativ-Schlagzeilen-König zum beliebten Promi gemausert, was er jedoch selbst gar nicht richtig nachvollziehen kann: "Ich habe mich überhaupt nicht verändert", sagte Bohlen bei "Beckmann". Früher sei er über die negativen Schlagzeilen beurteilt worden. Durch sein Buch und die Mitarbeit in der Jury von "DSDS" hätten ihn die Menschen in Deutschland erst jetzt "richtig kennengelernt".
"Ich glaube, die Leute rechnen mir an, dass ich so ehrlich bin", sagt Bohlen und sieht darin seinen persönlichen Trumpf. Vor allem seine teilweise vernichtenden aber ehrlichen Kommentare bei "DSDS" hätten enorm zum Unterhaltungswert der Sendung beigetragen und sein Image aufpoliert.
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