Die RIAA, in den USA für die Vertretung der Interessen der Musikindustrie zuständig, hat die Firmen in Amerika dazu aufgefordert, die Nutzung von Tauschbörsen innerhalb der internen Netzwerke mit Zugriff auf das Internet zu unterlassen. Mehrere hundert Unternehmen wurde bereits angeschrieben.
Mitarbeiter der betroffenen Firmen werden verdächtigt, illegale Downloads zu tätigen. Bei Fortführung der Aktivitäten der Angestellten will die RIAA die Firmen mit jeweils bis zu 150.000 US-Dollar verklagen. Zudem wurde die Nutzung von Tauschbörsen als Sicherheitsrisiko dargestellt, da durch die Downloads auch Viren heruntergeladen werden können.
Auch in Deutschland hat der Phonoverband bereits ähnlich gehandelt, jedoch nicht mit Schadenersatzforderungen gedroht. Bei uns beschränkte man sich auf die Information das Sicherheitsrisiko betreffend. Ob ähnliche Aktionen wie in den USA auch demnächst bei uns geplant sind, ist nicht bekannt.
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