Du bist hier » Musik News » Mp3-Brennen: Deutsche sind topp |
In Deutschland wird immer mehr Musik auf CD gebrannt. Bereits zum dritten Mal hat das Institut GfK im Auftrag der Musikwirtschaft das Konsumverhalten der Deutschen untersucht. Das Ergebnis ist wieder einmal Wasser auf die Mühlen der Verteidiger von Mp3, CD-Rohlingen und CD-Brennern.
Die Musikindustrie ist laut der aktuellen Analyse nach wie vor auf dem Holzweg. Die sogenannte "Schulhof-Piraterie", bei der Titel (meist aus dem Internet) auf CD gebrannt und dann an fremde oder weniger bekannte Personen verkauft werden, mache nur 10% aus. Die meisten Nutzer brennen Sicherheitskopien ihrer selbstgekauften Tonträger oder stellen sich eigene Mix-CDs zusammen. Hauptgrund dafür ist der Wunsch vieler, möglichst viele Lieblingstitel auf einer CD zu haben.
Nur ein kleiner Teil der Befragten gab an, sich Musiktitel aus dem Internet zu holen. Diejenigen, die es taten, bevorzugten KaZaA, gefolgt von einzelnen Websites mit kleineren, aber dennoch illegalen Angeboten. Das kostenpflichtige Projekt popfile.de ist abgeschlagen: Nur 6,4% gaben an, kostenpflichtige Angebote zwecks Download zu nutzen. Im Vorjahr waren das genau soviel - bevor es popfile.de gab.
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