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Die ARD will seine Volksmusik-Sendungen verringern. Über Karl Moik und seinem "Musikantenstadl" hänge bereits das Damokles-Schwert und die Ikone des "Grand Prix der Volksmusik", Carolin Reiber, tritt sogar definitiv ab. Die Plattenfirmen sehen das überhaupt nicht gern. Grund ist die schrumpfende Möglichkeit, die Stars der Volksmusik im TV zu präsentieren.
Bei Koch Universal hat Volksmusik z. Bsp. einen Anteil von über 60%. Ein Pressesprecher der BMG Ariola drückte die Misere so aus: "Das ist so, als ob man den deutschen Hip-Hoppern erklären müsste, es gäbe kein MTV und VIVA mehr." Der Volksmusik-Markt sei sehr beständig, da viele Künstler bereits langjährige Fans hätten. Das ergäbe nicht so starke Schwankungen wie im Pop- oder Dance-Bereich.
Anders als die ARD will das ZDF die Anzahl der Volksmusik-Sendungen nicht verringen. Im Gegenteil: Mit der von der Konkurrenz abgeworbenen Carmen Nebel wolle man sogar "ein bisschen farbiger werden, sagte ein Sprecher des ZDF. Die Sendungen im ZDF seien mit einem kontinuierlichen Marktanteil von 15% auf einem guten Niveau.
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