
Deutschrocker Herbert Grönemeyer hat am Wochenende seine Deutschland-Tour in seiner Heimatstart Bochum gestartet. Knapp 30.000 Fans feierten ihren Star über zweieinhalb Stunden lang, ehe sie ihn nach vielen Zugaben in den Feierabend entließen.
Mit "Guten Abend, Bochum" empfing Grönemeyer seine Fans, die "Herbie, Herbie" riefen. Die Chemie schien also zu stimmen und der Star bedankte sich mit einem wahrhaften Bühnenfeuerwerk. Als er den Song "Mensch" anstimmt, ist das Publikum nicht mehr zu halten. Nach 1994 und 1998 eröffnete Grönemeyer seine Tour bereits zum dritten Mal in der Stadt, aus der er stammt. Dass Bochum und das Ruhrgebiet die definitive Heimat der Grönemeyers sind, zeigt sich auch dadurch, dass die Eltern des Musikers noch immer in der ehemaligen Industriemetropole leben.
Neben aktuellen Titeln gab Grönemeyer alle alten großen und kleinen Hits zum Besten. Und auch bei Songs wie "Männer", "Currywurst" oder "Was soll das?" ging das Publikum heftig mit und sang fast jede Zeile auswendig. Das Konzert in Bochum galt auch als Rückkehr zu seinen Wurzeln: Nur einen Kilometer entfernt hatte Herbert Grönemeyer seine Karriere im Bochumer Schauspielhaus begonnen. Nach seinem Erfolg mit "Das Boot" blieb die Musik jedoch Grönemeyers größte Passion.
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