
Schlagerstar Udo Jürgens fordert eine drei- bis vierjährige Pause für den Eurovision Songcontest (Grand Prix). Grund: Der Wettbewerb sei zur Bedeutungslosigkeit verkommen, sagte Jürgens in einem Interview mit dem Magazin "TV Hören und Sehen".
Man müsse den Telefon-TED abschaffen und wieder eine fachkundige Jury einführen, in der Leute mit echter Ahnung vom internationalen Musikgeschäft sitzen. Da könne auch ein Mann wie Dieter Bohlen dabei sein. "Kein Sieger der letzen Jahre hatte anschließend internationalen Erfolg. Heute sind die Sieger-Titel nicht mal mehr im eigenen Land erfolgreich", sagte Udo Jürgens.
Der Schlagersänger hatte den Grand Prix 1966 für Österreich gewonnen und damit sein internationale Karriere gestartet. Bereits zweimal hatte er davor am Grand Prix teilgenommen und jeweils respektable Platzierungen unter den Top 5 erreicht.
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