
Die amerikanische Softwarefirma Roxio mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien will Napster wiederbeleben, allerdings nur in Verbindung mit dem Kauf der Online-Musikkauf-Plattform PressPlay. Diese Plattform gehört z. Zt. noch Vivendi Universal und Sony. Roxio hatte im letzten Jahr 5 Million Dollar für den Namen von Napster gezahlt und will jetzt die Plattform PressPlay kaufen und umbenennen.
30 Millionen Dollar soll Roxio für PressPlay in Form von Aktien und Bargeld zahlen. Das Hauptgeschäft der Firma besteht in der Entwicklung und dem Verkauf von Software, die es dem Kunden ermöglicht, eigene Musik-CDs zu brennen. Mit dem Kauf von PressPlay und dem Betrieb unter dem Namen Napster versprechen sich die Kalifornier ein gewinnbringendes Geschäft.
So wurde u.a. Napster-Erfinder Shawn Fanning als Berater angeheuert. Ob sich das Konzept lohnen wird, ist unsicher. Noch immer konnten die bezahlten Musiktauschbörsen nicht mit den "illegalen" Angeboten von KaZaA & Co. gleichziehen.
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