
Die Bereitschaft von Internetnutzern, für kostenpflichtige Inhalte auf Webseiten zu bezahlen, ist deutlich angestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie unter knapp 15.000 Usern und 32 Anbietern. Demnach haben 39,6 Prozent der befragten Nutzer kostenpflichtiger Angebote schon einmal für SMS-Versand bezahlt. Handy-Downloads wurden von 28,7 Prozent der Befragten gezahlt. Als Paid Content Formate werden Spiele (24,2 Prozent) und Testberichte (20,6 Prozent) ähnlich oft eingekauft. Bei den meisten Paid Content Angeboten ist die Zahlungserfahrung aber noch relativ gering (zehn Prozent und darunter).
Die Akzeptanz von Paid Content ist bei Nutzern kostenfreier Angebote nur unwesentlich geringer als bei Nutzern kostenpflichtiger Angebote. Insgesamt wären die Nutzer bereit, besonders für Breitband-Content wie Musik, Videos und Spiele zu zahlen. Nutzer sind der Studie zufolge auch bereit bereit, für Pay-per-Use-Angebote mit publizistischen Inhalten Preise von durchschnittlich 0,29 Euro zu zahlen, bei reinen Nachrichten sogar bis zu 1,-- Euro.
Für Abonnements von publizistischen Inhalten sind Nutzer bereit, Preise von durchschnittlich 1,11 Euro monatlich zu zahlen, für reine Nachrichten bis zu vier Euro je Monat. Dabei holen Bezahlungstechniken per Handy oder SMS im Vergleich zu den klassischen Arten wie Lastschrift oder Kreditkarte immer mehr auf.
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