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Die amerikanische Vereinigung der Musikindustrie hat vor Gericht eine Niederlage erlitten. Zwei Universitäten in den USA wurden vom Richter nicht verpflichtet, die Namen von Studenten preiszugeben, die über den Server der Uni Mp3-Dateien bei Tauschbörsen runtergeladen hatten. Somit konnten beide Unis einen Erfolg erzielen. Sie hatten sich gegen eine gerichtliche Aufforderung der RIAA gewehrt.
Die RIAA hat bereits mehr als 1.000 solcher Vorladungen an diverse Internet-Anbieter in den gesamten USA verschickt. So soll eine Welle von Prozessen gegen Tauschbörsen im Internet vorbereitet werden. Die Tauschbörsen bereiten der amerikanischen Musikindustrie noch immer Sorgen, da den Plattenfirmen durch illegale Downloads im Internet Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe entstehen.
Mehr als 100 Internet-Provider haben sich mittlerweile zu einer Gegenformation zusammengeschlossen. In einem offenen Brief an die RIAA warnen sie die Interessenvertreter davor, sich als Internet-Polizei aufzuspielen. Viele weitere Internet-Provider sind bereits gerichtlich gegen die RIAA vorgegangen. Andere wollen folgen.
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