
VIVA-Chef Dieter Gorny glaubt eine Lösung gegen die Krise des Musikindustrie zu haben: "Gerade das lokale Repertoire verkauft sich gut und bindet Fans", sagt er und meint damit deutschsprachige Musik aus den einzelnen Regionen. Das berichtet die Rheinische Post.
Beim Comet habe sich gezeigt, dass deutschsprachige Bands und Musiker sehr beliebt sind: "Ich finde das sehr ermutigend, wenn bei so einem Line-Up mit vielen deutschen Künstlern 16.000 Menschen in die KölnArena kommen", sagte Gorny. Dabei seien nicht nur Top-Acts wie Grönemeyer oder Nena die Zugpferde. Auch Newcomer und weniger bekannte Bands haben überzeugen können.
Der Anteil deutscher Künstler in den heimischen Charts stieg im ersten Halbjahr auf über 30%, bei den Singles kam sogar jeder zweite Hit aus deutschen Landen. Eine Quote für deutsche Songs im Radio hält Dieter Gorny daher für sinnvoll. Schließlich gibt es solche Quoten auch in anderen Ländern, wie z. B. in Frankreich. Deutsche Produktionen sollten in erster Linie in Deutschland verwertet werden. Das sei wichtig für die wirtschaftliche Wertschöpfung im eigenen Land.
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