
Mehr als 30.000 Rock-Fans haben vergangenes Wochenende beim größten europäischen Rock-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken die Provinz gerockt. Bis Sonntagmorgen spielten die Bands auf dem Festival-Gelände des 1800-Seelen-Dorfs im hohen Norden. Polizei und Feuerwehr zeigten sich zufrieden, denn es soll keine größeren Zwischenfälle gegeben haben.
Zum 14. Mal fand das Festival in Wacken bereits statt. Motto 2003 war "14 Years louder than Hell". Die Lautstärke erreichte bei manchen Konzerten über 120 Dezibel. Ähnlich viel Lärm erzeugt u.a. ein Propellerflugzeug. Das hochsommerliche Wetter zwang viele Rocker in die Knie: Sie waren der Mischung aus Alkohol bei Temperaturen um 30 Grad nicht gewachsen. 200 Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes waren angetreten, um die größten Problemfälle zu behandeln.
Unterstützung erhielten die Hitzegeplagte auch von der Feuerwehr, die mehrmals einen Wasserregen über den Fans niedergehen ließ. Härtester Problemfall war ein 20jähriger aus Hamburg, der in seinem Passat mit 20 Personen an Bord betrunken über den Zeltplatz kurvte, jedoch niemanden verletzte. Polizeibeamte schritten entsprechend ein.
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