
Die RIAA geht in den USA weiter entschlossen gegen Nutzer von illegalen Tauschbörsen vor. Bisheriger Höhepunkt: Ein 12jähriges Mädchen aus New York sollte 2000 Dollar wegen des Downloads von Musik im Internet an die RIAA zahlen. Das Mädchen war davon ausgegangen, dass es keine unrechte Handlung begehe, da es knapp 30 Dollar für eine Zugangssoftware zum Filesharing bezahlt hatte.
"Was ich getan habe tut mir leid. Ich liebe Musik und möchte den Künstlern, die ich liebe, nicht weh tun", sagte die 12jährige. Die Zahlung von 2000 Dollar ist das Ergebnis eines Vergleichs. Die Mutter des Mädchens hatte eine Unterlassungserklärung unterzeichnen müssen, damit das Verfahren eingestellt wurde.
Mittlerweile hat sich die Organisation P2P United eingeschaltet. Dort sind Anbieter wie Grokster oder LimeWire organisiert. Sie wollen die Geldstrafe der 12jährigen übernehmen und so mit gutem Beispiel vorangehen. Insgesamt sind noch über 250 Privatpersonen im Visier der RIAA. Diese Person sollen allerdings nicht so "günstig" davonkommen, teilt die RIAA auf Anfrage mit.
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