
Die Schweizer ermitteln gegen US-Schockrocker Marilyn Manson. Der Züricher Bezirksanwalt Scherrer bestätigte heute den Zeitungsartikel einer Züricher Zeitung. Manson wird vorgeworfen, bei einem Konzert im Jahre 2001 öffentliche zur Gewalt aufgerufen zu haben. Außerdem habe der Musiker mit seinem Verhalten die Glaubens- und Künstlerfreiheit gestört.
Vor dem jetzt im Rahmen von Mansons Europa-Tournee stattfindenden Konzerts im Züricher Hallenstadion wurde Manson von Scherrer verhört. Laut Pressemeldungen soll er alle Vorwürfe bestritten und sich auf seine künstlerische Freiheit berufen haben. Mit seiner Musik und seinen Auftritten wolle er eine Diskussion über Gewalt und Religion in Gang bringen. 2001 wurde Manson nach seinem Konzert von einer christlichen Vereinigung und einer Privatperson wegen seiner Bühnenshow angezeigt.
Kirchliche Kreise kritisieren Marilyn Manson seit mehrere Jahren als Gefahr für Jugendliche. Sein Auftreten, seine Text und sein Verhalten außerhalb der Bühne seien kein Vorbild für die heutige Jugend. Außerdem sieht die Kirche in Manson einen Teufelsanbeter, der andere mit antichristlichen Werten beeinflussen will.
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