
Keinen Tag ist es her, dass die Rolling Stones ihre Gemeinschaft beschworen haben. Das scheint jetzt Schnee von gestern zu sein. Zumindest Keith Richard ist sauer, und zwar auf Mick Jagger. Grund ist der Entschluss des Stones-Frontmannes, sich jetzt doch von der Queen zum Ritter schlagen zu lassen. Am 12. Dezember soll Mick Jagger in den Adelsstand erhoben werden.
"Das ist es doch wohl nicht, wofür die Stones stehen", wird Richards dagegen in einer englischen Zeitschrift zitiert. "Es ist eine Scheiß-Ehrung. Ich habe keine Lust, mit jemandem auf der Bühne zu stehen, der ein Krönchen aufhat und sich mit Hermelinkragen rausputzt", so Richards weiter. Trotz des Streits wollen Jagger und Richards aber auch in Zukunft dicke Kumpels sein.
Vermutlich geht es hier nicht um den Titel an sich, sondern um ein kleines Neidproblem unter alten Freunden. Möglichweise ist es Keith Richards nicht recht, dass Mick Jagger in etwas mehr als einer Woche der einzige adlige Rolling Stone ist.
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