
Santa Barbara - Michael Jacksons Anwalt hat ausgeschlossen, dass es beim laufenden Gerichtsverfahren eine finanzielle Einigung zwischen den streitenden Parteien geben könnte. Solange er Jackson vertritt, gäbe es keine außergerichtlichen Abmachungen, sagte Staranwalt Mark Geragos im US-Fernsehen.
Da die Gegenpartei laut Geragos ohnehin nur auf Geld aus sei, lehne er es ab, diese Möglichkeit auch nur anzudeuten. "Wenn es um meinen Sohn ginge und mein Sohn belästigt worden wäre, würde ich zur Polizei gehen, nicht zu einem Geldanwalt", sagte Geragos, weil der Anwalt der Gegenseite angeblich ein reiner "Geldanwalt" sei.
Jackson ist wegen Kindesmissbrauchs und einiger weiterer Delikte angeklagt. Bereits 1993 wurde derartige Vorwürfe gegen den King Of Pop laut. Damals zahlte Jackson 25 Millionen Dollar "Schweigegeld" und erreichte so eine außergerichtliche Schlichtung des Streits. Laut Jacksons Biographen sei die damalige Zahlung allerdings nicht als Schuldeingeständnis zu sehen. Jackson hätte nur "seine Ruhe haben" wollen und deshalb gezahlt.
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