
Berlin/Hamburg - Die Kontroversen um die diesjährige Love Parade gehen weiter. Nachdem die veranstaltende Love Parade GmbH mitgeteilt hat, dass es 2004 keine Parade in Berlin geben werde, haben sich zahlreiche deutsche Großstädte mit Interesse an der Ausrichtung der weltgrößten Musikparty gemeldet.
So hätten bereits Hamburg, München, Dresden, Leipzig und andere Interesse bekundet. Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) zeigte sich nicht abgeneigt. Vorher müssten jedoch die Kosten und die Zumutbarkeit für die Bevölkerung geprüft werden. Hamburg hat mit dem G-Move bereits einen Techno-Umzug. Die Macher könnten sich allerdings eine Fusion mit der Love Parade vorstellen.
Eine Sprecherin der Love Parade GmbH sagte, dass die Fans jedoch frühestens 2005 in einer anderen Stadt als Berlin tanzen könnten. Damit scheint es, als solle es 2004 nur in Berlin eine Love Parade geben - oder eben gar nicht. Die Verhandlungen mit dem rot-roten Senat in Berlin waren kurz nach Ostern zunächst gescheitert. Die Opposition forderte von der Regierung, dass die Love Parade in Berlin bleiben soll.
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