
Los Angeles - Der US-Musikverband RIAA hat in seinem Kampf gegen die nationale Musikpiraterie erneut 482 Menschen verklagt. Damit stieg die Zahl der verklagter User auf 3429 seit 2003. Bereits Anfang dieses Jahres hatte der einflussreiche Verband über 1000 Computerbenutzer wegen illegalen Downloads aus dem Internet verklagt
Laut US-Zeitungen hat der Verband seine Vorwürfe auch bei dieser Klagewelle gegen "Unbekannt" erhoben, weil die Namen der Computerbenutzer nicht bekannt seien. Die RIAA will die Verdächtigen mit Hilfe ihrer im Internet hinterlassenen Spuren ausfindig machen.
Die aktuellen Klagen richten sich gegen User in verschiedenen Bundesstaaten der USA. Bereits im Frühjahr wurden mehrere Anwender von Computern an Hochschulen von der RIAA ins Visier genommen. Zahlreiche Studenten, u. a. in Arizona, Colorado und New York, hätten sich an Unis ins Internet eingewählt und Musikdateien zum Tausch angeboten.
Eigene Meinung zum Thema? Schreib jetzt einen Kommentar zu Klagewelle: RIAA gegen Musikpiraten und informiere deine Freunde darüber.
Hinweis: Zum Kommentieren musst du bei Facebook angemeldet und dort eingeloggt sein.
Keine Neuigkeiten mehr verpassen!